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27. September 2016
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Huber: Welt-Osteoporosetag (20.10.) - Von klein auf Knochenschwund vorbeugen

München - Von klein auf viel bewegen, Milch trinken, Obst und Gemüse essen - das fördert einen gesunden, starken Knochenbau und beugt Knochenschwund im Alter vor. Diese Ratschläge gab Gesundheits-Staatssekretär Marcel Huber heute in München anlässlich des bevorstehenden Welt-Osteoporosetags. Huber: "Auch wenn die schmerzhaften Folgen des Knochenschwunds erst im höheren Alter auftreten, beginnt die rechtzeitige Vorsorge für gesunde Knochen schon in jungen Jahren. Denn in der Wachstumsphase wird die Basis für starke Knochen gelegt." Eine unausgewogene, insbesondere auch Calciumarme Ernährung in jungen Jahren kann oft eine Ursache für brüchige Knochen im Alter sein, denn schon nach dem 30. Lebensjahr beginnt der Knochenabbau. Mit der Gesundheitsinitiative Gesund.Leben.Bayern will das Ministerium Kinder und Jugendliche zu einer gesünderen Ernährung und zu mehr Bewegung motivieren. "Täglich ein Glas Milch, zwei Scheiben Käse und regelmäßige körperliche Aktivität, am besten im Freien, damit hat man ab dem Kindesalter schon viel gegen eine spätere Osteoporose getan", betonte Huber.

Die jährlichen Kosten für die Behandlung von Osteoporose werden in Deutschland auf 3 Milliarden Euro geschätzt. "Osteoporose bedeutet für die überwiegend weiblichen Patienten nicht nur große Schmerzen, Osteoporose ist auch eine gewaltige Belastung für das Gesundheitswesen", so Huber. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Osteoporose unter die zehn bedeutendsten Krankheiten weltweit eingestuft. Deutschlandweit sind etwa 5 bis 7 Millionen Menschen von Osteoporose betroffen. Häufig treten osteoporosebedingte Wirbelbrüche auf. Zudem sind jedes Jahr rund 130.000 Oberschenkelhalsbrüche zu beklagen. Gerade Bewegungsmangel in Verbindung mit übermäßigem Kaffee-, Nikotin- und Alkoholkonsum führen zu Kalziumverlusten und Knochenschwund. Um die täglich empfohlene Calciummenge zu erreichen, sollten nach den Worten des Staatssekretärs vor allem Milch und fettarme Milchprodukte auf dem täglichen Speiseplan stehen. Auch grüne Gemüsesorten, wie Grünkohl, Broccoli, Lauch und Fenchel, Nüsse und Mandeln sowie Mineralwasser ab einem Calciumgehalt von 150mg/Liter sind empfehlenswert. Damit das Calcium aus der Nahrung verwertet werden kann, braucht der Körper Vitamin D, das mit der Nahrung aufgenommen oder auch durch Sonnenbestrahlung in der Haut aktiviert wird.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz

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